Sport Nunchaku Do
Geschichte
Das okinawanische Wort - Nunchaku - bedeutet in der wörtlichen
Übersetzung - zwei gleiche Holzteile. Die korrekte Bezeichnung
lautet eigentlich Nunchakukon (Kon=Stock). Die gleich langen Teile
wurden immer der Länge des Unterarmes angepasst und waren mit
Rosshaar verbunden. Es gab achteckige, sechseckige und runde
Hölzer. Wie in vielen Gebieten Asiens benutzten gerade Bauern auf
Okinawa den zweiteiligen Nunchaku, um durch schlagen und dreschen den
getrockneten Reis von seinen Hülsen zu trennen. Als der Satsuma
Clan im 16. Jahrhundert damit begann alle Waffen auf Okinawa
einzusammeln, übersah man den Nunchaku, da er ungefährlich
erschien.
Zu diesen Zeiten entwickelte sich dieses Gerät immer mehr zur geheimen, beliebten Selbstverteidigungswaffe, da sie sehr handlich war. Man konnte sie leicht unter der Kleidung verstecken und war ebenso schnell gegen die Besatzer des Satsuma Samurai einzusetzen.
Die okinawanische Variante erreichte eine Geschwindigkeit in der Hand eines Profis über 230 km/h und eine überdimensional große Aufschlagkraft, woraus man erkennen konnte, wie gefährlich diese Waffe war.
Durch Mißbrauch in ihrer Bauart aus Holz, Metall oder ähnlichen Materialien wurde die Benutzung dieser Waffe in vielen Ländern der Welt durch Gesetze geregelt.
Zu diesen Zeiten entwickelte sich dieses Gerät immer mehr zur geheimen, beliebten Selbstverteidigungswaffe, da sie sehr handlich war. Man konnte sie leicht unter der Kleidung verstecken und war ebenso schnell gegen die Besatzer des Satsuma Samurai einzusetzen.
Die okinawanische Variante erreichte eine Geschwindigkeit in der Hand eines Profis über 230 km/h und eine überdimensional große Aufschlagkraft, woraus man erkennen konnte, wie gefährlich diese Waffe war.
Durch Mißbrauch in ihrer Bauart aus Holz, Metall oder ähnlichen Materialien wurde die Benutzung dieser Waffe in vielen Ländern der Welt durch Gesetze geregelt.
In Deutschland sind diese Varianten verboten.

Trainer und Vereine
Trainer dieser Kampfsportart im Shaolin Zentrum Velbert Langenberg ist Sensei Hans Gerd Krause, der nach seiner Ausbildung dort seit 2001, in Zusammenarbeit mit dem dortigen Leiter, Thomas Malz, das Training mit grossem Engagement aufgenommen hat. Hans Gerd Krause, der außerdem Shaolin Kung Fu betreibt, ist mit dem Flexi-Stick auf nationalen und europäischen Meisterschaften sehr erfolgreich und konnte bisher einige gute Platzierungen unter den Besten dieser Sportart erreichen. Der Hauptsitz der Sport Nunchaku Do- Gemeinschaft befindet sich In Holland.
Einen weiteren Verein in Deutschland gibt es in Bocholt unter Leitung von Sensei Andreas Bosse
Kurzportrait
Sensei Hans Gerd Krause, geb.1961
1. Dan Sport Nunchaku Do - A Lizenz, Trainer und Gruppenleiter
2. Schülergrad Shaolin Quan Kung Fu
Mitglied des Shaolin Zentrum Velbert Langenberg seit 1999
Mitglied des Sport Nunchaku Do Verband seit 2001
beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit Kampfkunst (Judo)
Meisterschaftserfolge im Bereich Kumite und Kata des Nunchaku Do

Training
Die Sportart Nunchaku Do hält erst seit kurzem wieder Einzug in der Kampfsport Szene.
Sie wurde in Holland erfunden, entwickelt und ist mittlerweile in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern bekannt.
Trainiert wird bei dieser Sportart mit Flexi - Sticks. Dabei handelt es sich um ein vielseitiges, dynamisches Sportgerät. Es besteht aus ca. 30 cm langen Schaumstoffstäben, die mit einer Kordel verbunden sind. Es fördert die Beweglichkeit des gesamten Oberkörpers und hält einen speziell im Schulter- und Nackenbereich beweglich.
Die Geschicklichkeit wird gleichmäßig aufgebaut, da das Flexi - Stick immer wieder die Seite wechselt. Außerdem wird die Koordinationsfähigkeit geschult und langsam eine größere Kondition aufgebaut.

In der Grundschule gibt es 80 verschiedene Techniken, die durch Verlängerungs- und Verbindungstechniken auf eine unzählbare Anzahl von Möglichkeiten gesteigert werden können. Selbstverteidigung, Kata, Freestyle sowie Kumite gehören ebenfalls zum interessanten Unterricht. Letzteres (Kumite) kann im Wettkampf, auf nationaler und europäischer Ebene betrieben werden und man kann seinem Ehrgeiz freien Lauf lassen.
Bilder vom Training / Seminar
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Begegnungen
Sensei H. G. Krause, GM Shi De Cheng,Sensei A. Bosse