Shaolin

Hier könnt Ihr mit uns eine kleine Reise nach Shaolin machen.
Unter anderem erwarten Euch diese Bilder, wenn ihr selbst nach China bzw. Shaolin kommt.
Von Peking aus ist der kürzeste Weg mit dem Flieger nach ZhengZhou.

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Wesentlich länger dauert es mit dem Nachtzug dorthin, aber auch immer wieder zu empfehlen.
In ZhengZhou angekommen, geht es mit dem Bus oder Taxi nach Dengfeng.
Jetzt sind es noch ca.15 Kilometer bis zum berühmten Shaolin Tempel.

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Ihr fahrt gerade auf eine große Steinfigur zu, die sich Euch mit gefalteten Händen und dem "Gruß der Shaolin" entgegenstellt.                                 Hier gibt es genügend Parkplätze, die für Touristen zur Verfügung stehen.
Den Eingangsbereich ins Tal der Shaolin ziert heute ein großes Steintor.
Links und rechts davon gibt es jede Menge Souveniershops, kleine Restaurants und das Ticketcenter. Dort könnt ihr eure Eintrittskarte für das Shaolin Kloster kaufen.

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Vorbei an der alten Tagou Schule, wo kleine Gruppen von Schülern ihrem Training nachgehen und dem Wushu Guan, dem Trainingscenter für Ausländer, geht es weiter. Durch die wunderschön neugestaltete grüne Landschaft geht es zwischen den mächtigen Bergen des Songshan zur Klosteranlage.

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Dort angekommen, steht man endlich am bekannten Eingangsgebäude des Tempels mit seinen runden Fenstern. Es wird auch "Bergtor" genannt und ist das wohl meist fotografierteste Gebäude von insgesamt sieben Hauptgebäuden, die auf einer Achse hintereinander liegen. Die Schriftzeichen wurden von Kaiser KangXi in der Qing Dynastie von Hand geschrieben.
Eine Kopie auf Papier in Originalgröße findet man im Shaolin Zentrum.
     
Shaolin Si 

Hat man das Tor durchschritten, findet man auf der linken Seite Holzfiguren, die Kampf, Training, Zeremonien usw. darstellen.
Eines der neueren Gebäude sind hier die "Xilai Kapelle" (li.) und die
 "Ciyun Kapelle" (re.)

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Wenn man geradeaus weitergeht, kommt man zum zweiten Gebäude, der "Devajara Halle" aus der Yuan Dynastie.
Hier stehen die beiden übergroßen Wächterfiguren "Heng und Haw".

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Dahinter findet man links den Trommelturm und rechts den Glockenturm.
Im Glockenturm befindet sich eine 6 Tonnen schwere Glocke aus der
Ming Dynaystie. Beide Türme, wie viele andere Gebäude auch, fielen dem Brand von 1928 zum Opfer und wurden Mitte der 90er Jahre wieder aufgebaut.
Daneben steht die "Kimnara Halle" und die "Halle der sechs Meister".

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Das dritte Gebäude ist die "Mahaviro Halle" mit den drei Buddhastatuen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft. Diese Halle ist die Haupthalle der Shaolin Mönche für verschiedenste Zeremonien. Weiter links gibt es eine Empfangshalle für Gäste und rechts die Mensa des Shaolin Klosters.

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Das vierte Gebäude ist der "Sutra Keeping Pavilion"
In diesem Gebäude befindet sich eine sieben Meter lange, liegende Buddhafigur mit einem Gewicht von ca 16 Tonnen. In diesem Bereich werden viele buddhistische Schriften und chinesische Klassiker aufbewahrt.
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Das fünfte Gebäude ist die Halle des Abtes. Hier residierten alle Äbte von Shaolin für offizielle Empfänge. 
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Der "Lixue Pavilion" ist das sechste Gebäude.
Der Legende nach hat Huike im Schnee hier seinen Arm abgehackt, um seine Verbundheit zu Boddhidharma und der Lehre Buddhas zu zeigen.

Das letzte Gebäude ist die "Pilu Halle", auch Tausendbuddhahalle genannt. Wandmalereien und Wölbungen vom Training im Boden zeugen hier von der Vergangenheit.
Links und rechts davon findet man die "Dizang und Baiyi Halle"

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Verläßt man das Shaolin Kloster, sollte man auf jeden Fall noch Zeit haben den Pagodenwald und die Damo Höhle zu besichtigen.
Ein Ausflug mit der Seilbahn zum kleinen Kloster des zweiten Abtes Huike auf dem "Bo Yu Shan" sowie zum "Wu Long Tan", den fünf Drachen Seen lohnt sich ebenfalls.
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  DAMO                              WLT

Unsere detailierte Beschreibung erhebt keine Ansprüche auf Richtigkeit, da der Shaolin Tempel in den letzten Jahren stark saniert und renoviert wurde.
Bis heute wird die Anlage immer noch aufwendig in der chinesischen Bauweise restauriert, verändert oder erweitert.

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In diesem Bereich der Anlage wird z. B. eine neue Meditationshalle gebaut, die in 2009 noch nicht fertig war aber auf verschiedenen Zeichnungen schon zu finden ist.